Am 23. und 30. November und 2022 kamen Schüler aus Sachsen und Polen in die Außenstelle des Ernährungs- und Kräuterzentrums auf der Kinder- und Jugendfarm des CSB in Hoyerswerda um an einem Projekttag ganz praktisch etwas zum sorgsamen Umgang mit Lebensmitteln zu erfahren.

„Aromatischer Knoblauch – immunstark durch den Winter“
Wie der Knoblauch dabei unterstützen kann, erfuhren die Teilnehmer des Treffpunkts gesunde Ernährung des Ernährungs- und Kräuterzentrums des CSB auf der Kinder- und Jugendfarm in Hoyerswerda. Der letzte Treffpunkt in diesem Jahr widmete sich der scharfen Knolle aus Lausitzer Anbau.

Die Rose war der Venus geweiht und soll aus dem Blut des Adonis entstanden sein, weshalb sie als Symbol der Zuneigung, Liebe, Fruchtbarkeit und Verehrung der Toten galt. Im Mittelalter war sie Symbol der Jungfrau Maria und die Blumen der Jungfrauen. In germanischer Vorzeit war die Rose hochverehrt und hatte mystische Bedeutungen. In hellen Mondnächten sprachen die Frauen Bitten unter einem Rosenbusch aus. Vor der Kraft der weiß blühenden Heckenrose sollten böse Mächte Angst haben.
Als Hagebutten bezeichnet man die ungiftigen Sammelnussfrüchte verschiedener Rosenarten, besonders der Hunds-Rose. Landläufig werden die Hagebutten als Früchte von Wild- und Heckenrosen bezeichnet. Wildrosen/Hundsrosen können bis zu 300 Jahre alt werden, wenn sie an einem ungestörten passenden Standort wachsen.

„Die Frucht wird leicht verdaut, aber wenn jemand an der Lunge leidet und hustet, so nehme er von den Brombeerblättern, füge etwas Honig bei und koche im guten Wein. Nach einer vollen Mahlzeit trinke er davon, der Schleim wird sich lösen.“ – so Hildegard von Bingen

Schon damals wussten die Menschen um die Bedeutung von Brombeeren. Und jeder Spaziergang durch einen Wald wird mit den Jahreszeiten interessanter, wenn die Brombeere dann genauer betrachtet wird. Die Brombeere gehört botanisch gesehen zu den Rosengewächsen und ist gerade in der freien Natur mit stacheligen Sprossen übersät. Sie ist in ganz Mitteleuropa beheimatet und es gibt über einhundert teilweise schwer unterscheidbare Kleinarten. Trotzdem schmecken die Brombeeren lecker und sind umso süßer, je mehr Sonne auf die Pflanze scheint. Kein Wunder also, wenn sie zu Marmeladen, Gelees oder auch Likör verarbeitet wird.

Am vergangenen Sonntag präsentierte sich das Ernährungs- und Kräuterzentrum des CSB zum Tag des offenen Regierungsviertels unter dem Dach des Sächsischen Staatsministeriums für Regionalentwicklung in Dresden.

Mehr als 900 Gäste waren dabei

Am vergangenen Sonntag (21. August 2022) fanden mehr als 900 Besucher, darunter viele Familien mit Kindern, den Weg in das Ernährungs- und Kräuterzentrum des CSB im Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau – das Christlich-Soziale Bildungswerk Sachsen e.V. (CSB) hatte gemeinsam mit den Schwestern des Konvents zum traditionellen Kräutersonntag eingeladen.
Die 6.000 m² große Gartenanlage des ehemaligen Klostergartens bot mit ihren mehr als 100 verschiedenen Kräuterarten und der vielfältigen farbenprächtigen Pflanzenvielfalt bei bestem Sommerwetter das passende Ambiente.

Die Gattung der Lippenblütler setzt sich vorwiegend aus polsterförmig wachsenden Stauden oder Halbsträuchern zusammen. Sie bieten gleich mehrfach Nutzen: Zum einen sind es anmutige, problemlose Zierpflanzen, die hübsch blühen und kräftig aromatisch duften, zum anderen dienen ihre Blätter als Würze in der Küche, und nicht zuletzt handelt es sich um bewährte Heilpflanzen bei Bronchial- und Magenleiden. Die bekannteste Art ist der vor allem in Südeuropa vorkommende- Echte Thymian.

Schon im antiken Griechenland galt der Mönchspfeffer als Symbol der Keuschheit. Damals sollten die Frauen an göttlichen Feiertagen enthaltsam leben und legten dazu Triebe des Mönchspfeffers auf ihre Betten. Auf dieselbe Art und Weise soll der Mönchspfeffer im Mittelalter auch den Mönchen und Nonnen geholfen haben, ihr Keuschheitsgelübde zu erfüllen. In den Klostergärten des Mittelalters wuchsen darum neben den bekannten Heil- und Gewürzpflanzen auch solche Pflanzen, die dafür bekannt waren, dass sie der „Abkehr von weltlicher Liebe dienten“

Die Robinie stammt ursprünglich aus Nordamerika und ist erst seit dem 16.Jahrhundert bei uns beheimatet. Mittlerweile ist sie hier so heimisch geworden, dass sie sich selbst aussaamt und so sicher in einigen Jahrhunderten selbstständige Wälder bilden wird. Robinien vertragen immer besser das doch recht trockene Klima bei uns. Ein Robinienbaum kann bis zu 200 Jahre alt werden und ist im Holz, in den Blättern und in den Samen giftig. Einzig die Blüten werden in der Heilkunde gesammelt. Sie wirken krampflösend.

Liebhaber der Chormusik waren zum traditionellen Frühlingskonzert am 22. Mai 2022 bei bestem Frühlingswetter in den Klostergarten des Ernährungs- und Kräuterzentrums des CSB im Kloster St. Marienstern nach Panschwitz-Kuckau gekommen.

 

Der aus Südeuropa und Ostasien stammende Flieder wird seit Jahrhunderten auch in Mitteleuropa kultiviert. Am beliebtesten ist der Gewöhnliche Flieder, der mit bis zu 20cm langen, stark riechenden Blütenrispen, den Frühling von seiner schönsten Seite zeigt. Der Strauch wird bis zu 6m hoch und ist in den Farben weiß, rosa bis zu einem dunklen Lilaton zu haben.

Das haben nicht wenige der ca. 250 Besucher gedacht, die bei frühherbstlichem Wetter an diesem Sonntagnachmittag in das Ernährungs- und Kräuterzentrum des Christlich-Sozialen Bildungswerkes Sachsen e. V. zur Saisoneröffnung gekommen waren. Vielen von ihnen gelang es aber auch den einen oder anderen Akzent vom Frühling im Garten und im Lippepark zu entdecken.

Familienerlebnistag

Aus nah und fern kamen in großer Zahl Familien, Großeltern mit ihren Enkeln, Tanten mit ihren Nichten und Neffen zum Familienerlebnistag des Christlich-Sozialen Bildungswerkes Sachsen e. V. im Ernährungs- und Kräuterzentrum im Kloster St. Marienstern.

Zum Fasching zeigen wir euch, wir ihr selbst leckere Pfannkuchen im Backofen backen könnt.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachbacken!

Macht doch mal Möhren-Apfel-Muffins - hier unser Rezept in Bildern. Viel Spaß beim Nachbacken!

Ab dem 2. März 2022 um 19 Uhr wird im Ernährung- und Kräuterzentrum des CSB auf der Kinder- und Jugendfarm in Hoyerswerda, Burgplatz 5, wieder „Clever und kreativ“ gekocht.
Die neue spannende kulinarische Veranstaltungssaison startet mir einem Menü zum Thema „Hirse, Graupen, Grünkern – aufgepeppte Sattmacher“.

zur Anmeldung

Feldsalat mit gebackenem Rosenkohl, Roter Beete und einem Linsendressing

Auch im Winter lässt sich im heimischen Garten noch einiges finden.
Vor allem Kohlgemüsesorten wie Rotkohl, Grünkohl oder Rosenkohl wachsen auch bei niedrigen Temperaturen und lassen sich so im Winter frisch ernten.
Ergänzt wird das breite Angebot durch verschiedenes Lagergemüse. Hierzu zählt beispielsweise verschiedenes Wurzelgemüse wie Möhren oder Pastinaken.

In unseren Videobeiträgen erklären wir Ihnen nicht nur, warum Wintergemüse sehr gesund ist, sondern auch, wie Sie ausgewählte Gemüsesorten schmackhaft zubereiten können.

Zum Nikolaustag zeigen wir euch, wir ihr aus regionalen Zutaten leckere und gesündere Zimt-Haferplätzchen backen könnt.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachbacken und eine besinnliche Weihnachtszeit!

Sächsischer Auftakt zur bundesweiten Kampagne „Deutschland rettet Lebensmittel“

Schülerinnen und Schüler der sorbischen Oberschulen aus Radibor und Räckelwitz auf der Kinder- und Jugendfarm in Hoyerswerda.

Am 28. September 2021, fand auf der Kinder- und Jugendfarm des Christlich-Sozialen Bildungswerkes Sachsen e.V. (CSB) in Hoyerswerda der sächsische Auftakt der bundesweiten Aktionswoche „Deutschland rettet Lebensmittel“ statt. Die landesweite Initiative „Lebensmittel sind wertvoll“ in Trägerschaft des CSB, welche durch das Sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL) unterstützt wird, lud mit seinen Partnern zu einem Resteretter-Thementag ein.
Schülerinnen und Schüler der sorbischen Oberschulen aus Radibor und Räckelwitz waren am Vormittag zu Gast um „Resteretter“ zu werden. Das Motto des Tages lautete entsprechend „Lebensmittel sind wertvoll – Resteretter für Obst und Gemüse“, denn das Jahr 2021 ist das „Internationale Jahr für Obst und Gemüse“.

Sellerie

Jeden Monat stellen wir eine andere Pflanze aus unserem Umwelt- und Lehrgarten vor, die auch in heimischen Gärten zu finden ist. Wir erklären, wann sie wächst, wie man sie nutzen kann und was das besondere daran ist.

Im September stellen wir den Sellerie vor.

Müsli

Passend zum Schulanfang gibt es diesmal ein lecker cremiges Birchermüsli, das viel Energie liefert und lange satt hält. Am Abend zuvor vorbereitet, kann es am Morgen einfach aus dem Kühlschrank genommen und gegessen werden. Für einen entspannten Start in den Tag!

Nach einem Jahr Corona-Pause feierte der Landkreis Bautzen am gestrigen Sonntag, dem 15. August 2021, wieder sein beliebtes Kloster- und Familienfest. Hunderte Gäste, aus nah und fern, kamen dazu in das Kloster Sankt Marienstern in Panschwitz-Kuckau.

Basilikum

Jeden Monat stellen wir eine andere Pflanze aus unserem Umwelt- und Lehrgarten vor, die auch in heimischen Gärten zu finden ist. Wir erklären, wann sie wächst, wie man sie nutzen kann und was das besondere daran ist.

Im August stellen wir den Basilikum vor.

Gurkenglas

Im August kann schon so Einiges aus dem heimischen Garten geerntet werden. Jetzt sind Methoden der Haltbarmachung gefragt. Wie wäre es mit Fermentieren? Eine großartige Methode für festes Gemüse wie Zucchini, Paprikas und Möhren.

Arbeitstreffen im EKZ

Seit mehreren Jahren verbindet das Christlich-Soziale Bildungswerk Sachsen e. V. (CSB) eine vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit mit der Naturwissenschaftlichen Universität Breslau. Gut ein Jahr bestehen auch bereits Kontakte seitens des CSB und des Sächsischen Landeskuratoriums Ländlicher Raum e. V. (SLK) an die TU Chemnitz. Nun fand ein Arbeitstreffen im EKZ statt.

Schwarze Johannisbeere

Jeden Monat stellen wir eine andere Pflanze aus unserem Umwelt- und Lehrgarten vor, die auch in heimischen Gärten zu finden ist. Wir erklären, wann sie wächst, wie man sie nutzen kann und was das besondere daran ist.

Im Juli steht die schwarze Johannisbeere im Vordergrund.

Das erste Mal Kochen in der neuen Lehrküche. Staatsminister Thomas Schmidt hat heute (5. Juli 2021) in Hoyerswerda die neue Lehrküche der Kinder- und Jugendfarm eröffnet. Der Lernort für nachhaltige Ernährung ist Teil des Kooperationsprogramms INTERREG Polen-Sachsen 2014-2020. Für das Projekt konnte das Christlich-Soziale Bildungswerk Sachsen die Naturwissenschaftliche Universität Breslau als Partner gewinnen.

Bananeneis

Viel Spaß beim Nachmachen unseres Rezeptes des Monats Juli.

Am 01.07. ist „Tag der kreativen Eissorten“. Wir freuen uns, wenn ihr eure Kreationen mit uns teilt! (info@csb-miltitz.de).

Und als Ausflugstipp für die Ferien: Das EKZ hat für euch geöffnet!

Immer ein Genuss – tolle Stimmung zum Weltwassertag 2019

Wasser ist wertvoll.

Diese Botschaft vermitteln das Christlich-Soziale Bildungswerk Sachsen e. V. (CSB) und die Versorgungsbetriebe Hoyerswerda GmbH (VBH) mit Ihrem gemeinsamen Aktionstag, der seit nun mehr 10 Jahren auf der Kinder- und Jugendfarm stattfindet.

Marie Paulick suchte beispielsweise für den Aurorafalter ideale Lebensräume im Gartenareal. Zum „Tag der offenen Schmetterlingswiesen“ stellten vom 18.- 20. Juni 2021 Wiesenpfleger und -pflegerinnen sachsenweit ihre Schmetterlingswiesen vor, informierten zur richtigen Pflege, nahmen mit Interessierten die Wiese unter die Lupe oder tauschten Erfahrungen aus. Auch das Christlich-Soziale Bildungswerk Sachsen e.V. (CSB) beteiligte sich auf der Kinder- und Jugendfarm Hoyerswerda (KJF) und im Klostergarten des Ernährungs- und Kräuterzentrums in Panschwitz-Kuckau daran.

Monika Ziesch bereitet die Ausstellung vor

Die religiösen und an Jahreszeiten gebundenen Bräuche und Traditionen gaben und geben dem Leben auf dem Land Struktur, sie schaffen Zusammenhalt, Geborgenheit, Heimat.

Zur Ausstellungseröffnung laden wir herzlich für Sonntag, den 13. Juni 2021 um 15:00 Uhr in das Ernährungs- und Kräuterzentrum nach Panschwitz-Kuckau ein.

Krümelmonster

Viel Spaß beim Nachmachen unseres Rezeptes des Monats Juni. Wir freuen uns über Bilder von deinen Krümelmonstern! (info@csb-miltitz.de).

Und als Ausflugstipp für die Ferien: Das EKZ hat für euch geöffnet!

Wollschweber Der NABU lädt euch ein in euren Gärten Insekten zu beobachten und damit de Natur etwas besser kennenzulernen. Gezählt wird zum Insektensommer in zwei Zeiträumen vom 4. bis 13. Juni und vom 6. bis 15. August. Im Garten haben wir auch einmal geschaut.

offener Kühlschrank

In Deutschland werden jährlich 12 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Wir Verbraucher tragen dazu im beträchtlichen Maße bei. Pro Kopf landen jedes Jahr 75 Kilogramm Lebensmittel in der Tonne. Obst und Gemüse (34%) sowie Brot und Backwaren (14%) machen einen besonders großen Anteil aus. Dabei muss das gar nicht sein, denn Lebensmittelverschwendung zu vermeiden ist nicht schwer. Hier gibt es eine Rezeptidee.

Weiße Lilie

Jeden Monat stellen wir eine andere Pflanze aus unserem Umwelt- und Lehrgarten vor, die auch in heimischen Gärten zu finden ist. Wir erklären, wann sie wächst, wie man sie nutzen kann und was das besondere daran ist.

Im Juni geht es um die Madonnenlilie.

Fröhliche Fliedergrüße von den Kindern aus der Kindertagesstätte Panschwitz-Kuckau und der Verantwortlichen für den Klostergarten, Antje Meiser Dann zieht es die Menschen hinaus in die Natur, in Gärten und Parks. In diesem Jahr aus vielen guten Gründen in noch größerer Zahl. Jetzt zum Ende des Wonnemonats Mai, im Vollfrühling – wenn der weiße Flieder und nicht nur er wieder blüht – wird die Natur zum besonderen Erlebnis. Vier Wochen später als geplant, kann jetzt auch der Klostergarten im Ernährungs- und Kräuterzentrum des Christlich-Sozialen Bildungswerkes Sachsen e. V. in St. Marienstern unter Beachtung der bestehenden Corona-Bestimmungen ab dem 30. Mai 2021 öffnen.

Am 9. Mai ist Muttertag und wir möchten euch auch in diesem Jahr zeigen, wie ihr eurer Mutter eine kleine Freude machen könnt: nämlich mit Badekugeln für ein duftendes Entspannungsbad.

Die sind nicht nur schnell und mit wenigen Zutaten gemacht, sondern ihr könnt sie auch ganz nach den Vorlieben eurer Mutter abwandeln.

Eine gute und vertrauliche Zusammenarbeit verbindet seit vielen Jahren den Landesverband Sachsen der Kleingärtner e.V., das Sächsische Landeskuratorium Ländlicher Raum e.V. (SLK) und das Christlich-Soziale Bildungswerk Sachsen e.V. (CSB). Am 29. April 2021 kamen der Präsident des Gartenbauvereins Tommy Brumm, Vizepräsident Udo Seifert und Peter Neunert, Geschäftsführer des Landeskuratoriums und des CSB in der Geschäftsstelle des Verbandes zu einem Gespräch zusammen.

Partner